ACAT - Deutschland

Aktion der Christen für die Abschaffung der Folter - Action des Chrétiens pour l’Abolition de la Torture

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Was ist Folter?

Folter ist "jede Handlung, durch die einer Person vorsätzlich große körperliche oder seelische Schmerzen oder Leiden zugefügt werden, z.B. um von ihr oder einem Dritten eine Aussage oder ein Geständnis zu erlangen, um sie für eine tatsächlich oder mutmaßlich von ihr oder einem Dritten begangene Tat zu bestrafen oder um sie oder einen Dritten einzuschüchtern oder zu nötigen, oder aus einem anderen, auf irgendeiner Art von Diskriminierung beruhenden Grund, wenn diese Schmerzen oder Leiden von einem Angehörigen des öffentlichen Dienstes oder einer anderen in amtlicher Eigenschaft handelnden Person, auf deren Veranlassung oder mit deren ausdrücklichen oder stillschweigenden Einverständnis verursacht werden."
Mit diesen kargen Worten beschreibt Art. 1 der UN-Konvention gegen Folter was Folter ist. Der nüchterne juristische Text umfasst bereits die Bandbreite der Gründe, deretwegen immer noch gefoltert wird.

Ein Folteropfer aus Zaire beschreibt seine Erfahrungen so:
"... Diesmal bearbeiteten sie mich mit dem Elektroschlagstock am Genick und an den Genitalien, und es tat so weh, dass es mir sogar jetzt, während ich darüber spreche, schwer fällt, nicht verrückt zu werden vor Schmerzen. Diese Art Waffe, ich kann sie nur als fürchterlich - als unmoralisch - bezeichnen. Sie stellen diese Waffen her, damit andere leiden oder einfach, um Geld zu verdienen. Es ist sehr traurig. ..."

Formen der Folter sind vielfältig; der Einfallsreichtum der Menschen, wie sie andere Menschen quälen können, scheint grenzenlos zu sein. Zu den Foltermethoden gehören Formen körperlicher Gewalt (Schläge, Zufügen von Verbrennungen, Elektroschocks, sexuelle Gewalt, Aufhängen an Armen oder Beinen etc.). Zunehmend werden Methoden angewendet, die keine direkt feststellbaren körperlichen Schäden verursachen (z.B. Schlafentzug, Isolationshaft, Dunkelhaft, Miterlebenmüssen der Folterung anerer, Scheinhinrichtungen, Verabreichen von Drogen).

Auch das "Verschwindenlassen", die Todesstrafe und jahrelange Inhaftierung in einer Todeszelle sind zur Folter zu zählen. "Verschwindenlassen" ist nicht nur eine Tortur für den Entführten selbst, der meist weiteren Folterungen ausgesetzt wird, es ist auch eine furchtbare Folter für die Angehörigen und Freunde.


 

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Denkt an die Gefangenen,

als ob ihr selbst mit ihnen im Gefängnis wärt.
Denkt an die Misshandelten,
als müsstet ihr ebenso leiden wie sie.

Hebr. 13,3

Was Sie tun können

 

Herbst-Tagung

seminar2019

Quelle: Franz-Hitze-Haus Münster


"Kinderrechte - Menschenrechte" im Franz-Hitze-Haus Münster am 6. & 7. September 2019...(weiterlesen)

Der Flyer zur Veranstaltung kann ab sofort hier heruntergeladen werden.


Kirchentag2019

Wie in den Vorjahren ist die ACAT Deutschland wieder mit einem Stand und am Politischen Nachtgebet vertreten.

Lesen Sie einen ausführlichen Bericht über die ACAT-Aktivitäten auf dem Kirchentag in ACAT Aktuell 07/2019 (Link)


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Nächtliche Gebetswache für Folteropfer


Informationen zur internationalen Kampagne: hier.

Informationen zur Kampagne in Deutschland:

1. Der folgende Ablauf für eine Nächtliche Gebetswache (geplant für
Essen-Ruhrhalbinsel in der kath. Kirche St. Suitbert in Überruhr,
Klapperstraße, am 26.6. um 20 Uhr) möchte Vorschlag oder Hilfestellung 
für die eigene Vorbereitung sein.
 
Erfahrungen Ruhrhalbinsel Essen hier lesen

2. Weitere Veranstaltungen:

Katholische Kirchengemeinde Herz Jesu
Friedrich-Wilhelm-Str. 70-71
12103 Berlin/ Tempelhof
Juni um 18.30 Uhr

 


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