ACAT - Deutschland

Aktion der Christen für die Abschaffung der Folter - Action des Chrétiens pour l’Abolition de la Torture

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CHARTA

Die ACAT will den Christen und den christlichen Kirchen den Skandal der Folter bewusst machen und sie dazu bewegen, sich für ihre Abschaffung einzusetzen.

Die nationalen ACATs, die sich in der FIACAT zusammengeschlossen haben, verpflichten sich, in gemeinsamer Anstrengung, im Geiste der nachstehenden Charta zu handeln:


"Der Glaube an Jesus Christus, den Gekreuzigten und Auferstandenen, der den Tod überwand, schenkt uns die Kraft der Hoffnung, aus der wir für die Abschaffung der Folter handeln. Der Ruf ergeht an jeden einzelnen von uns und an die Kirchen, sich im Vertrauen auf sein Wort und gestärkt durch seinen Heiligen Geist in den Dienst der Menschen zu stellen, denen Jesus Christus in seinem Leiden und Sterben gleich geworden ist. Der Kampf gegen die Folter erwächst aus der Mitte des Evangeliums.

Wir glauben, dass alle Menschen aus der Gnade und Vergebung Gottes leben. Die ACAT lädt ihre Mitglieder ein, für ihren Anteil an Gewalt um Vergebung zu bitten, der die Menschenwürde verletzt und für den sie mitverantwortlich ist. Wir schließen die Folterer in unser Gebet und Handeln ein.

Gott, der die Liebe ist, macht alle Menschen zu Geschwistern, die miteinander verbunden für­einander handeln.

Er lädt uns ein, dass wir

 - uns zum Handeln zusammenschließen;
 - die Leiden der Opfer mittragen;
 - uns immer erinnern, dass auch die Folterer Kinder Gottes sind:

Die Mitte unseres Handelns ist das Gebet.

In der ACAT vereinen sich Christen verschiedener Konfessionen und Prägungen zur gemein­sa­men Arbeit, unabhängig von politischen Parteien, Regierungen und anderen Orga­nisa­tionen.

Wir stützen unsere Arbeit auf den Artikel 5der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und tre­ten dafür ein, dass niemand der Folter oder grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe unterworfen wird, auch nicht der Todesstrafe.

Wir wollen dazu beitragen, Rechtsmittel gegen die Folter zu erarbeiten, zu fördern und in der Öffentlichkeit zu verbreiten.

In unseren eigenen Ländern bleiben wir vorbeugend wachsam und mühen uns um die Erziehung zur Beachtung der Menschenrechte.


 

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Denkt an die Gefangenen,

als ob ihr selbst mit ihnen im Gefängnis wärt.
Denkt an die Misshandelten,
als müsstet ihr ebenso leiden wie sie.

Hebr. 13,3

Was Sie tun können

 

Trauer um Magdalena Marx

 Uns erreichte die traurige Nachricht, dass die Gründungsvorsitzende der ACAT Deutschland, Magdalena Marx, am Sonntag, dem 28. Juni 2020, verstorben ist.

Mit ihrem Tod verlieren wir eine Persönlichkeit, die unseren Verein vom Beginn bis heute geprägt hat.
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Herbst-Tagung

"Christliches Menschenrechtsengagement im digitalen Zeitalter"

Tagung mit ACAT Deutschland e.V. in der Katholischen Akademie Schwerte vom 25.- 27. September 2020. (weiterlesen)


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Nächtliche Gebetswache für Folteropfer 25./26. Juni

Informationen zur internationalen Kampagne: hier.

Einen exemplarischen Ablaufplan für die Nächtliche Gebetswache, erstellt von der Essener Gruppe, finden sie hier.