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Hintergrund ACAT – „Aktion der Christen für die Abschaffung der Folter“

Unter dem Namen „Action des Chrétiens pour l’Abolition de la Torture“ wurde die ACAT-Bewegung 1974 in Frankreich gegründet. Es handelt sich um eine „Aktion der Christen für die Abschaffung der Folter“. Die Deutsche Sektion der Bewegung wurde in den 1980er Jahren gegründet: Der Sachausschuss „Mission – Entwicklung – Frieden“ der Pfarrgemeinde St. Mauritius in Nordkirchen thematisierte die Menschenrechte. Ausgangspunkt war eine Solidaritätskarte für Nelson Mandela. Den Gründern war 1984 der christliche Hintergrund der Menschenrechtsorganisation wichtig. Seit 2002 befindet sich der Hauptsitz der ACAT-Sektion in Lüdinghausen. Von dort werden monatliche Rundschreiben an die rund 500 Mitglieder und 300 Interessierte – darunter auch viele Pfarrgemeinden – verschickt. Die Empfänger werden aufgefordert, sich mit vorbereiteten Briefen für Inhaftierte und Gefolterte einzusetzen. Robert Rother ist der erste Deutsche, für den sich ACAT engagiert.

 

Erschienen am 10.12.2013 in den Westfälischen Nachrichten