ACAT - Deutschland

Aktion der Christen für die Abschaffung der Folter - Action des Chrétiens pour l’Abolition de la Torture

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Januar 2021

Hoffnung ist nicht die Überzeugung,
dass etwas gut ausgeht,
sondern die Gewissheit,
dass etwas Sinn hat,
egal wie es ausgeht.

(Václav Havel)






arrow32pxDer ACAT-Vorstand und die Geschäftsstelle wünschen allen Mitgliedern, UnterstützerInnen und an der ACAT Interessierten von Herzen ein gutes und gesundes neues Jahr 2021.
Wir danken für die kontinuierliche Verbundenheit, insbesondere im Gebet, durch Briefaktionen und in letzter Zeit verstärkt auch bei den Online-Treffen. Ebenfalls danken wir für die weitere Unterstützung des FIACAT-Projektes gegen missbräuchliche Untersuchungshaft in Gefängnissen in Afrika.

 


Aktuelle Entwicklungen:


arrow32pxIran – Leider kam von OMCT die Nachricht, dass Nasrin Sotoudeh im Iran, deren vorläufige Freilassung aus gesundheitlichen Gründen wir in ACAT-Aktuell Dezember gemeldet hatten, bereits am 2. Dezember 2020 wieder inhaftiert wurde. Sie war am 7. November 2020 aus gesundheitlichen Gründen vorläufig freigelassen worden. Es gab mehrfach Briefaktionen und Interventionen im Auftrag des Vorstands.

 

arrow32pxÄgypten – Der Strafgerichtshof in Alexandria hat am 2. Dezember 2020 die Freilassung des Menschenrechtsanwalts Mohamed Ramadan gegen Kaution angeordnet. Mohamed Ramadan war bereits fast zwei Jahre in Untersuchungshaft. ACAT hatte am 21.12.18 für ihn interveniert. Noch ist aber unklar, ob er tatsächlich freigekommen ist.

 

arrow32pxSpendenquittungen
Sollten Sie einmal keine Spendenquittung von uns erhalten haben, so können Sie von der Kleinspendenregelung bis 200,-- EUR Gebrauch machen: Als Spendennachweis dienen der entsprechende Kontoauszug sowie die Daten zur anerkannten Gemeinnützigkeit der bedachten Organisation:
Die „Aktion der Christen für die Abschaffung der Folter e.V.“ ist wegen der Förderung der Hilfe für politisch, rassisch oder religiös Verfolgte, für Flüchtlinge und Vertriebene nach dem letzten uns zugegangenen Freistellungsbescheids des Finanzamts Hildesheim, Steuer-Nr. 30/214/43747, vom 17.09.2019 nach § 5, Abs. 1 Nr. 9 des Körperschaftssteuergesetzes von der Körperschaftssteuer und nach § 3 Nr. 6 des Gewerbesteuergesetzes von der Gewerbesteuer befreit.
Der Freistellungsbescheid bestätigt, dass auch die Mitgliedsbeiträge nach § 10b EStG und § 9 Nr. 3 KStG wie Spenden abziehbar sind.
Falls Sie auf jeden Fall – unabhängig von der Spendensumme – eine Quittung erhalten möchten, so bitten wir Sie auf Ihrer Überweisung Ihre Adresse und den Hinweis „Bitte um Spendenquittung“ zu ergänzen. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle, die die ACAT-Arbeit mit ihren Geldzuwendungen unterstützen!

 

arrow32pxAntwort des Botschafters von Ägypten
Mehrere Mitglieder teilten uns dankenswerterweise mit, dass sie in Folge der Dringlichkeitsaktion Dezember 2020 ein Antwortschreiben des ägyptischen Botschafters erhalten haben. Dieser erklärt darin, dass er den Brief zu Gunsten der Gefangenen Solafa Magdy, Hossam el-Sayed und Mohamed Salah an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet hat.

 

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Petition Moria
Unsere Petition wurde von 666 Personen unterzeichnet. Vielen Dank allen, die sich durch ihre Unterschrift oder durch das Sammeln weiterer Unterschriften beteiligt haben.
ACAT hat Bundeskanzlerin Merkel, Bundesinnenminister Seehofer, Bundesaußenminister Maas, Bundesentwicklungsminister Müller und Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer in einem Schreiben über die Unterschriftenanzahl informiert und unser Anliegen nochmals bekräftigt.
Jüngste Medienberichte haben gezeigt, wie dringend notwendig umfassendere humanitäre Hilfe ist.
Mehrere Bundestagsabgeordnete hatten diese in einem Weihnachtsappell angemahnt:

https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/appell-aufnahme-fluechtlinge-101.html

 

arrow32pxACAT Seminar in Neudietendorf, September 2021
Sofern es die Entwicklung der Corona-Situation erlaubt, wird am 11. und 12. September 2021 ein Seminar in der der Evangelischen Akademie Neudietendorf (Nähe Erfurt) stattfinden. Thematisch wird es um die Menschenrechtslage in ehemaligen sozialistischen Staaten gehen. Sowohl die Vergangenheit als auch die Zukunft sollen beleuchtet werden. Merken Sie sich diesen Termin gern vor.

 

arrow32pxGerichtsprozess an Heiligabend
Zahlreiche Diktaturen neigen dazu, Gerichtstermine inhaftierter MenschenrechtsverteidigerInnen in Zeiten zu legen, in denen ein Großteil der Weltbevölkerung im Urlaub ist oder Feiertage begeht – im Sommer wie im Winter. Am 24.12.2020 musste die inhaftierte Frauenrechtlerin Loujain al-Hathloul in Saudi-Arabien vor Gericht erscheinen. Die Verhandlung wurde nach kurzer Zeit auf den 28.12. verlegt.
An diesem Termin wurde sie schließlich zu fünf Jahren und acht Monaten Haft verurteilt. Da sie bereits seit Mai 2018 in Gefangenschaft ist und 34 Monate auf Bewährung abgezogen wurden, erwarten Beobachter eine Freilassung im Februar oder März 2021.
Im Frühjahr 2018 war Loujain al-Hathloul in den Vereinigten Arabischen Emiraten entführt und in ihr Heimatland Saudi-Arabien verschleppt worden. Wenige Wochen danach erlaubte es das dortige Königshaus auch Frauen, einen Führerschein zu machen. Amnesty International: „Genau dafür hatte sich al-Hathloul engagiert. Genauso auch dafür, dass Frauen nicht länger einen männlichen Vormund haben müssen.“ Quellen: Amnesty International, Gulf Centre for Human Rights, tagesschau.de

 

arrow32pxOnline-Gebetstreffen der ACAT-Deutschland
Am 10.12.2020 - dem Internationalen Tag der Menschenrechte - kamen 48 Personen online zusammen, um gemeinsam für Gefangene und von Folter bedrohte Menschen zu beten.
Bemerkenswert an diesem Treffen war die Teilnahme von Betroffenen, die teilweise selbst schon als politische oder Gewissensgefangene in Haft waren oder deren Angehörige zur Zeit in Gefangenschaft sind. Wir beteten daher gemeinsam sowohl für diejenigen Menschen, deren Schicksale in unserem Gebetsblatt beschrieben wurden, als auch für die Angehörigen der Teilnehmenden.
Im Januar wollen wir uns am Donnerstag, dem 21.01.2021, um 19 Uhr zum Gebet treffen. Der Link dazu wird rechtzeitig zugeschickt. Wenn Sie gerne teilnehmen wollen und bisher noch nicht dabei waren, melden Sie sich bitte bis zum 15.01.2021 unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  an.


arrow32pxJahresbilanz 2020 von Reporter ohne Grenzen: 387 Journalistinnen und Journalisten in Haft
Die Organisation Reporter ohne Grenzen (RSF) zieht erneut eine Besorgnis erregende Jahresbilanz: „Zum Jahresende 2020 sitzen weltweit mindestens 387 Journalistinnen, Journalisten und andere Medienschaffende wegen ihrer Arbeit im Gefängnis. Mehr als die Hälfte von ihnen verteilt sich auf nur fünf Länder: China, Saudi-Arabien, Ägypten, Vietnam und Syrien. 54 Journalistinnen und Journalisten gelten derzeit als entführt, vier sind 2020 verschwunden. (...) Dutzende weitere Journalistinnen und Journalisten kamen seit dem Frühjahr zeitweise ins Gefängnis, weil Regierungen in allen Teilen der Welt versuchen, eine unabhängige Berichterstattung über die Corona-Krise und ihre Folgen zu unterdrücken. Mehr als 370 meist kürzere Verhaftungen von Reporterinnen und Reportern gab es allein in Belarus seit der umstrittenen Präsidentenwahl.“
Die sehr hohe Zahl inhaftierter Journalistinnen und Journalisten weltweit werfe ein grelles Schlaglicht auf die aktuellen Gefahren für die Pressefreiheit, sagte RSF-Vorstandssprecherin Katja Gloger. Viel zu viele Regierungen reagierten auf Proteste, Missstände oder eine Krise wie die Covid-19-Pandemie mit Repressalien gegen die Überbringerinnen und Überbringer der schlechten Nachrichten. Hinter jedem einzelnen dieser Fälle stehe das Schicksal eines Menschen, dem Strafprozesse, lange Haft und oft Misshandlung drohten, weil er sich Zensur und Repression nicht gebeugt habe.
„Zum Stichtag 1. Dezember saßen in diesem Jahr nur zwei Medienschaffende weniger im Gefängnis als zum selben Zeitpunkt 2019, als diese Zahl zum dritten Mal in Folge deutlich gestiegen war (...)“.

Allein die Zahlen inhaftierter Journalistinnen und Journalisten in China (117 Inhaftierte), Saudi-Arabien (34), Ägypten (30), Vietnam (28) und Syrien (27) summieren sich auf 61 Prozent aller Fälle weltweit. (...) Mehr als 130 Medienschaffende in allen Teilen der Welt wurden seit dem Frühjahr wegen ihrer Berichterstattung zur Corona-Krise willkürlich verhaftet – viele nur für Stunden oder wenige Tage, andere für Wochen. Aktuell sind noch mindestens 14 von ihnen im Gefängnis. Einige weitere sind auf Kaution frei, bis Gerichte über ihre Fälle urteilen.“

 

arrow32pxVersandtermin in 2021
Die Termine für den Versand der kommenden Monatssendungen werden sein: 03.02., 03.03.,26.03.,30.04., 02.06. und 02.07.

 

 




 

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Denkt an die Gefangenen,

als ob ihr selbst mit ihnen im Gefängnis wärt.
Denkt an die Misshandelten,
als müsstet ihr ebenso leiden wie sie.

Hebr. 13,3

Was Sie tun können

 

Trauer um Magdalena Marx

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Uns erreichte die traurige Nachricht, dass die Gründungsvorsitzende der ACAT Deutschland, Magdalena Marx, am Sonntag, dem 28. Juni 2020, verstorben ist.

Mit ihrem Tod verlieren wir eine Persönlichkeit, die unseren Verein vom Beginn bis heute geprägt hat.
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Herbst-Tagung

"Christliches Menschenrechtsengagement im digitalen Zeitalter"

Tagung mit ACAT Deutschland e.V. in der Katholischen Akademie Schwerte vom 25.- 27. September 2020. (weiterlesen)


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Nächtliche Gebetswache für Folteropfer 26./27. Juni


Informationen zur internationalen Kampagne: hier.
 

 

 


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