ACAT - Deutschland

Aktion der Christen für die Abschaffung der Folter - Action des Chrétiens pour l’Abolition de la Torture

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September 2019

Hoffnung ist nicht die Überzeugung,
dass etwas gut ausgeht,
sondern die Gewissheit,
dass etwas Sinn hat,
egal wie es ausgeht.

(Václav Havel)

Freigelassen:

 

BANGLADESCH Mohammad Abdul Kaium


Int. VS. 28.05.19
V.A. EMIRATE Osama Al-Najjar


DA 09/19
ÄGYPTEN: Malak Al-Kashif

Int. VS. 20.03.2019,DA 08/19

 

Dank sei Gott! – Gott sei Dank!

Aktuelle Entwicklungen


arrow32pxBangladesch – von OMCT die Information, dass der Journalist, Webentwickler und Mitglied der Menschenrechtsorganisation Odhikar, Mohammad Abdul Kaium, derim Mai 2019 wegen angeblicher „illegaler Geschäfte mit ausländischer Währung“ verhaftet und angeklagt worden war, am 2. Juli 2019 gegen Kaution freigelassen wurde. Am 28.05.19 hatte es für ihn eine Vorstandsintervention gegeben.


arrow32pxVereinigte Arabische Emirate – Der Menschenrechtsverteidiger Osama Al-Najjar wurde am 8. August aus dem Al-Razeen Gefängnis von Abu Dhabi entlassen. Der auch als Online-Aktivist bekannte Osama Al-Najjar hätte bereits im März 2017 nach Ablauf seiner Haftstrafe freikommen müssen. Ein Gericht bezeichnete ihn jedoch als Bedrohung für die nationale Sicherheit und verlängerte seine Inhaftierung. Anlass für seine Festnahme war u.a. der Einsatz für seinen noch immer inhaftierten und in der Haft gefolterten Vater. Die Organisation Gulf Center for Human Rights (GCHR) berichtet unter Berufung auf lokale Quellen, dass es einige politische Gefangene in den V.A. Emiraten gebe, die über den Ablauf ihrer Haftstrafen hinaus festgehalten werden.


arrow32pxÄgypten – Die Menschenrechtlerin Malak Al-Kashif, die im März 2019 verhaftet und angeklagt worden war, nachdem sie zu friedlichen Protesten für die Opfer eines Zugunglücks am Hauptbahnhof in Kairo aufgerufen und gefordert hatte, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden sollten, wurde am 15. Juli 2019 bis zum Abschluss weiterer Ermittlungen freigelassen.



arrow32pxTürkei Şebnem Korur Fincancı, die Präsidentin der Türkischen Stiftung für Menschenrechte, Erol Önderoğlu, der türkische Vertreter von Reporter ohne Grenzen und Ahmet Nesin, ein Journalist, wurden am 17. Juli 2019 von einem Gericht in Istanbul freigesprochen. Im Juni 2016 waren sie vorübergehend inhaftiert und vermutlich aufgrund ihrer Unterstützung für die geschlossene Zeitung Özgür Gündem wegen angeblicher “Terror-Propaganda” angeklagt worden. Am 25.06.16, 10.11.16 und 21.01.17 hatte es für sie Vorstandsinterventionen gegeben. Gegen Erol Önderoğlu läuft allerdings noch ein anderes Gerichtsverfahren.


arrow32pxACAT auf Facebook und Twitter
ACAT Deutschland ist nun auf Facebook und Twitter präsent. Um diese Seiten einzusehen, sind keine eigenen Profile in den Social Media nötig. Aufzurufen sind die Seiten unter www.acat-deutschland.de oder direkt unter:

https://www.facebook.com/ACAT-Deutschland-1165785973599746/

https://twitter.com/ACATDeutschland

Durch die ACAT-Profile auf Facebook und Twitter möchten wir den Kreis unserer Zielgruppen erweitern und unser Anliegen einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen.

Herzlichen Dank an unser Vorstandsmitglied Saskia Peeters, die die Facebook und Twitter-Seite der ACAT eingerichtet hat!


arrow32pxNoch Plätze frei! ACAT-Tagung „Kinderrechte als Menschenrechte“, 6. -7.9.2019 / Empfang 35 Jahre ACAT
Mehr zum Inhalt des Seminars unter http://acat-deutschland.de/aktuell/420-herbsttagung-2019-franz-hitze-haus.html sowie auf dem Flyer: http://acat-deutschland.de/downloads/2019/19-517.pdf
Anlässlich des 35-jährigen Bestehens von ACAT Deutschland laden wir am Samstag, 7. September 2019, um 17 Uhr im Franz Hitze Haus zu einem Empfang mit Fingerfood-Buffet ein, zu dem Mitglieder und alle Interessierten – auch ohne Seminarteilnahme – herzlich willkommen sind.


arrow32px17. Welttag gegen die Todesstrafe: Kinder, ungesehene Opfer
Die Weltkoalition gegen die Todesstrafe, nimmt zum diesjährigen 10. Oktober, dem Welttag gegen die Todesstrafe, das Leid der Kinder von zum Tode verurteilten oder hingerichteten Eltern in den Blick.
Als Mitgliedsorganisation der Weltkoalition möchte ACAT auf die Kampagnenseite hinweisen:
In englischer Sprache: http://www.worldcoalition.org/worldday.html
In französischer Sprache: http://www.worldcoalition.org/fr/worldday.html

Kinder von zum Tode verurteilten oder hingerichteten Eltern tragen erhebliche emotionale Belastungen, die eine Verletzung ihrer Menschenrechte darstellen können. Ein Kreislauf von Hoffnung und Enttäuschung begleitet Gerichtsverfahren, Inhaftierungen und die drohenden Hinrichtungen. Darüber hinaus bringen Stigmatisierungen durch die Gemeinschaft und der Verlust eines Elternteils in die Hände des Staats massive Instabilität in das Leben der Kinder. Parallel zum 30-jährigen Jubiläum der UN-Kinderrechtskonvention möchte die Weltkoalition auf diese oft übersehenen Opfer der Todesstrafe aufmerksam machen.

 

arrow32pxDanke, Marlise Morgenschweis
Kürzlich musste sich unser langjähriges Vorstandsmitglied Marlise Morgenschweis bedauerlicherweise aus gesundheitlichen Gründen aus dem Vorstand zurückziehen. Marlise Morgenschweis gehört mit ihrem Ehemann der ACAT seit 30 Jahren an. Sie hat es sich in besonderer Weise zur Aufgabe gemacht, das Anliegen der ACAT in die Gemeinden zu tragen. Dafür hat sich Marlise Morgenschweis aus tiefer Überzeugung auch während ihrer Vorstandsarbeit eingesetzt. Sie hat beharrlich vielfältige Kontakte aufgebaut und zahlreiche Gottesdienstentwürfe erarbeitet, beispielsweise zum Karfreitag, zum Tag des Folteropfers bzw. zur Nächtlichen Gebetswache der ACATs, zum Welttag gegen die Todesstrafe und zum Tag der Menschenrechte. In ihrer eigenen Großpfarrei in Essen-Byfang bringt Marlise Morgenschweis die Gebetsanliegen und Unterschriftenaktionen der ACAT weiterhin tatkräftig in die Gemeindearbeit ein. Ebenso hat sie unseren Verein bei mehreren ACAT-Treffen auf europäischer Ebene vertreten und an der Ausarbeitung unseres Jugendflyers mitgewirkt.
Wir wünschen Marlise Morgenschweis gute Genesung und danken ihr von Herzen für ihr Engagement im ACAT-Vorstand. Ihre Perspektive, Menschenrechtsverletzungen nicht isoliert, sondern auch im Kontext von globaler Umweltzerstörung und Ungerechtigkeit zu betrachten, bleibt unvermindert aktuell und wird uns auch künftig wichtige Impulse geben.

Der Vorstand der ACAT Deutschland

 

arrow32pxWeltweite Lesung für Meinungsfreiheit am 11.09.2019
Das Internationale Literaturfestival Berlin (ilb) ruft Individuen, Schulen, Universitäten, Medien und kulturelle Institutionen zu einer weltweiten Lesung für Meinungsfreiheit am 11.09.2019 auf.
Dies kann privat in einem kleinen Kreis, in einer Schule, in einem Theater sein oder durch einen Radiosender erfolgen. So soll auf das Schicksal inhaftierter und verschollener AutorInnen und MenschenrechtlerInnen wie Oleg Sentsov in Russland, Narges Mohammadi und Amirsalar Davoudi im Iran, Loujain Al-Hathloul in Saudi-Arabien, Ahmet Altan in der Türkei und Wang Yi und Jian Rong in China sowie Razan ZaitounehNazem Hammadi und Fayek El Meer in Syrien hingewiesen werden.   
Empfohlene Lesetexte unter: http://www.worldwide-reading.com/archiv/copy_of_11-09-2019-weltweite-lesung-fuer-meinungsfreiheit/xx

Weitere Informationen unter: http://www.worldwide-reading.com/archiv/copy_of_11-09-2019-weltweite-lesung-fuer-meinungsfreiheit/aufruf

 

arrow32pxJemen: Verfolgung von MenschenrechtsverteidigerInnen – offener Brief von über 75 NGOs
ACAT hat einen offenen Brief des Gulf Center for Human Rights unterzeichnet und fordert mit über 75 NGOs, das Mandat für die UNO-Expertengruppe zum Jemen zu erneuern und die Verfolgung der dortigen MenschenrechtsverteidigerInnen in den Blick zu nehmen. Der ausführliche Brief ist auf Englisch zu finden unter: https://www.gc4hr.org/news/view/2189

arrow32pxTerminankündigung: ACAT Seminar und Mitgliederversammlung 2020
Vom 25. bis 27. September 2020 findet die nächste ACAT Mitgliederversammlung statt. In bewährter Kooperation werden wir diese zusammen mit einem Seminar in der Katholischen Akademie in Schwerte durchführen. Nähere Infos folgen. Wir freuen uns, wenn Sie sich den Termin reservieren!

 


 

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Denkt an die Gefangenen,

als ob ihr selbst mit ihnen im Gefängnis wärt.
Denkt an die Misshandelten,
als müsstet ihr ebenso leiden wie sie.

Hebr. 13,3

Was Sie tun können

 

Herbst-Tagung

seminar2019

Quelle: Franz-Hitze-Haus Münster


"Kinderrechte - Menschenrechte" im Franz-Hitze-Haus Münster am 6. & 7. September 2019...(weiterlesen)

Der Flyer zur Veranstaltung kann ab sofort hier heruntergeladen werden.


Kirchentag2019

Wie in den Vorjahren ist die ACAT Deutschland wieder mit einem Stand und am Politischen Nachtgebet vertreten.

Lesen Sie einen ausführlichen Bericht über die ACAT-Aktivitäten auf dem Kirchentag in ACAT Aktuell 07/2019 (Link)


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Nächtliche Gebetswache für Folteropfer


Informationen zur internationalen Kampagne: hier.

Informationen zur Kampagne in Deutschland:

1. Der folgende Ablauf für eine Nächtliche Gebetswache (geplant für
Essen-Ruhrhalbinsel in der kath. Kirche St. Suitbert in Überruhr,
Klapperstraße, am 26.6. um 20 Uhr) möchte Vorschlag oder Hilfestellung 
für die eigene Vorbereitung sein.
 
Erfahrungen Ruhrhalbinsel Essen hier lesen

2. Weitere Veranstaltungen:

Katholische Kirchengemeinde Herz Jesu
Friedrich-Wilhelm-Str. 70-71
12103 Berlin/ Tempelhof
Juni um 18.30 Uhr

 


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