ACAT - Deutschland

Aktion der Christen für die Abschaffung der Folter - Action des Chrétiens pour l’Abolition de la Torture

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Lesen Sie den Jahresbericht auf der Homepage der Nationalen Stelle zur Verhütung von Folter  bzw. die entsprechende Pressemitteilung
Einen kurzer Bericht und eine erste Einschätzung hat Dr. Bernadette Jung, Mitglied des ACAT Vorstandes, erstellt.



Jahresbericht 2017 der Nationale Stelle zur Verhütung von Folter


Am 13 Juni hat ein Empfang der Nationalen Stelle zur Verhütung von Folter anlässlich der Veröffentlichung des Jahresberichts 2017 stattgefunden. ACAT Deutschland wurde eingeladen, dort habe ich sie vertreten.
Man konnte schon bemerken, dass der deutsche Nationale Präventionsmechanismus (NPM) sich entwickelt und an Bedeutung gewonnen hat.

Die Anwesenheit der Vorsitzenden des Ausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe des Bundestages, Frau Gyde Jensen, die ein Grußwort gesprochen hat, ist ein Zeichen.
Der Vorsitzender der Länderkommission der Nationalen Stelle, Herr Dopp, stellte den Jahresbericht vor, während ein anderes Mitglied der Nationalen Stelle, Herr Seltmann, das Scherpunktthema des Jahres „die Polizei“ vorstellte. Danach fand ein Austausch über den Bericht statt.

Was für uns als ACAT interessant in diesem Jahresbericht sein könnte, sind die Standards, der menschenwürdigen Unterbringungsbedingungen in allen Arten des Freiheitentzuges, die sie entwickelt hat, d.h. die Standards hinsichtlich Abschiebungen, Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, Justizvollzug, Polizei, Psychiatrie.

Dieses Jahr haben die Mitglieder der Länder Kommission keinen Besuch in Justizvollzugsanstalten vorgenommen, in denen ein Problem mit Substitutionstherapie für opiatabhängigen Gefangene besteht. Nächstes Jahr wird es auch keine Besuche wegen nicht ausreichender Mittelausstattung geben. Aber der NPM kennt das Problem, dass er in Bayern auch erlebt hat. Er beobachtet weiter das Problem und wird mit uns in Verbindung.

Bernadette Jung
Juni 2018

Denkt an die Gefangenen,
als ob ihr selbst mit ihnen im Gefängnis wärt.
Denkt an die Misshandelten,
als müsstet ihr ebenso leiden wie sie.

Hebr. 13,3

Was Sie tun können

 

Menschenrechte auf dem Rückzug

Titelbild Seminar

Bei der Tagung der Katholischen Akademie Schwerte in Zusammenarbeit mit der ACAT Deutschland (14. - 16.09.2018) wird das Thema Menschenrechte in Zeiten von Populismus und Extremismus beleuchtet. Einzelheiten des Programms entnehmen Sie bitte dem angehängten Flyer.
Anmeldung direkt bei der Katholischen Akademie Schwerte hier.

 

gebetswache2015
gebetswache web

Nächtliche Gebetswache für Folteropfer

Die ACAT-Gruppe auf der Ruhrhalbinsel hält die Gebetswache seit Jahren in 2 Kirchen (kath. und evang.) und geht zu Fuß von der einen zur anderen. Deshalb teilt sie das Thema in 2 Teile auf, betet in jeder Kirche für 5 der 10 Folteropfer und lässt jeweils einen Unterstützerbrief schreiben. Nutzen Sie den angehängten Ablauf gern auch für Ihren Gottesdienst / Ihr Gebet.
 
Weitere Informationen hier.

Erfahrungen Ruhrhalbinsel Essen hier lesen


Ein Gespür für die Unterdrückten

Die Zeitschrift "Lebenslauf" (Bundesverlag, Witten) hat den bisherigen Lebensweg von
Magdalena Marx, der sehr eng mit dem Weg der ACAT Deutschland verknüpft ist, in einem eindruckvollen Artikel nachgezeichnet.


Filmhinweis
"Exodus - Der weite Weg"
Filmtipp

Der Film beschreibt die globale Dimension des Flüchtlings- und Migrationsthemas durch die Perspektiven der porträtierten Menschen aus vier Kontinenten über einen Zeitraum von zwei Jahren.
Ende März / Anfang April in ausgewählten Kinos.

Spielplan und Trailer: hier


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