ACAT - Deutschland

Aktion der Christen für die Abschaffung der Folter - Action des Chrétiens pour l’Abolition de la Torture

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September 2015

Hoffnung ist nicht die Überzeugung,
dass etwas gut ausgeht,
sondern die Gewissheit,
dass etwas Sinn hat,
egal wie es ausgeht.

(Václav Havel)

Freigelassen:

 

MAURETANIEN: Djiby Sow
Mitglied der Antisklaverei-Organisation IRA-Mauretanien      
DA Jan. 2015
BAHRAIN:         Nabeel Rajab1 Intervention des Vorstandes: 25.05.; 08.06.; 05.07.; 8.12.2011; 01.08.; 18.08.2012; Dringlichkeitsaktion Juni 2012, ACAT-Aktuell Juli/August und Sept. 2012; Jan. 2013; Juli/August 2014 und Nov. 2014:
UGANDA: Gerald Kankya2 Intervention des Vorstandes: 19.02.15
und am 31.03. 15
SWASILAND: Thulani Rudolf Maseko3, Menschenrechtsanwalt
Bheki Makhubu, 
Journalist
Intervention des Vorstandes: 01.04.14, 20.04.14 und 21.07.14
IRAN: Hossein Ronaghi Maleki4, Blogger
Gebetsblatt Mai 2011 + Dez. 13
Intervention des Vorstandes 21.09.12
THAILAND: Rangsiman Rome
Wasant Sadesit
Songtham Kaewpanphruek
Payu Boonsopon
Apiwat Suntararak
Rattapol Supasophon
Supachai Pukrongploy
Apisit Sapnapaphan
Panupong Srithananuwat
Suvicha Tipangkorn
Pakorn Areekul
Chatupat Boonyapatraksa
Pornchai Yuanyee 
Chonticha Chaengreo
Intervention des Vorstandes: 11.und 21.07.15
SYRIEN: Mazen Darwish, Hani al-Zitani und Hussein Gharir 6
Interventionen des Vorstandes: 01.05.12, 11.08.12 und 21. 07.14 Gebetsblatt September 2012 und April 2015
CHINA: Yang Zhangqing
Menschenrechtsaktivist
Guo Bin
Direktor der Nichtregierungsorganisation ACTogether
Gebetsblatt Juli 2015
BELARUS: Mikalai Statkevich
Präsidentschaftskandidat
Dringlichkeitsaktion Juni 2011
3 Interventionen des Vorstandes: Gebetsblatt September 2011
IRAN: Farshid Fathi           
Pastor
Gebetsblatt Mai 2014
SUDAN: Yat Michael 
Pastor 
Peter Yen
Pastor
Gebetsblatt Mai 2015
TSCHAD: Djeralar Miankeol Gebetsblatt Juli 2015
ÄQUATORRIALGUINEA: Roberto Berardi
italienischer Geschäftsmann
Interventionen des Vorstandes: 5.3.2014 Gebetsblatt Sept. 2014 und April 2015
Nächtliche Gebetswache 2015
MYANMAR: Su Su Nway
Leiterin der "Myanmar Farmers’ Union"
Int. VS: 28.07.15
MYANMAR:  Tin Maung Kyi
Menschenrechtler
Int. VS: 02.09.14



1 Er wurde am 13. Juli 2015 aus gesundheitlichen Gründen aufgrund einer Begnadigung durch den König nach Verbüßung von drei Monaten Haft freigelassen. Es laufen gegen ihn noch weitere Ermittlungen. Ein Reiseverbot wurde verhängt. (Quelle OMCT)

2 Die Anklagen gegen, den Mitarbeiter eines Menschenrechtssenders, der im März vorübergehend inhaftiert und dann gegen Kaution freigelassen worden war, wurden nun fallen gelassen.

3 Der Oberste Gerichtshof hat dort am 30. Juni 2015 entschieden, dass die Beiden zu Unrecht verurteilt wurden und hat ihre sofortige Freilassung angeordnet.

4 Hossein Ronaghi Maleki wurde Mitte Juni aus gesundheitlichen Gründen aus der Haft entlassen, um sich einer dringend benötigten fachärztlichen Behandlung zu unterziehen. Er soll wieder ins Gefängnis zurückkehren, um seine 13-jährige Haftstrafe fortzusetzen.

5 Die 14 inhaftierten Studenten und Aktivisten der Organisation “Neo Democracy Movement” wurden aus der Untersuchungshaft entlassen. Das  Gerichtsverfahren gegen sie läuft aber weiterhin.

6 Der seit Februar 2012 inhaftierte Leiter des Syrischen Zentrums für Medien und freie Meinungsäußerung (SCM), Mazen Darwish und 2 Mitarbeiter des SCM wurden aufgrund einer Amnestie freigelassen. Das Gerichtsverfahren gegen sie läuft aber noch und das Urteil wird am 31. August 2015 erwartet.


Dank sei Gott! – Gott sei Dank!



Weitere Entwicklung zu Dringlichkeitsaktionen und Gebetsblättern

PAKISTAN: Gebetsblatt Januar und April 2015 Shafqat Hussain wurde als 14-jähriger unter zweifelhaften Bedingungen zum Tode verurteilt und nun, trotz weltweiter Proteste, hingerichtet. (verschiedene Quellen)

PAKISTAN: Gebetsblatt Januar GB Dez. 2010, Nov. 2014 und April 2015; ACAT-Aktuell  Febr. und  Nov. 2011 und ACAT-Aktuell Januar 2014 und April 2015: Nach Berichten von ACAT-France und Radio Vatikan wird ausgesetzt die Todesstrafe für Asia Bibi. Ihr Fall muss neu verhandelt werden. Dies hat das Oberste Gericht Pakistans am 22. Juli in Lahore verfügt. Die Christin Asia Bibi war vorher in erster und zweiter Instanz der Blasphemie für schuldig befunden worden und sollte gemäß den Blasphemiegesetzen durch den Strang hingerichtet werden.

ASERBAIDSCHAN
: Int.VS 21.08.2014; 16.02.; 02.03.; 10.4. und 23.05.15; DA Sept. 2014 und Mai 2015: Das Urteil gegen Rasul Jafarov, sechs Jahre Gefängnis, wurde im Juli vor dem Berufungsgericht in Baku bestätigt. Er ist seit dem 2. August 2014 inhaftiert.
Auch gegen Leyla Yunus und Arif Yunusov wurden zu achteinhalb bzw. sieben Jahre Haftstrafe verurteilt. (Int. VS: 18.6.2011 06.und 21.08.; 17.9.; 11.11.2014,16. und 21.02. sowie 23.5.2015; DA Sept. 2014 und Mai 2015).
Zu diesen Urteilen äußerte sich auch der Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und humanitäre Hilfe, Christoph Strässer: „Die unverhältnismäßig harten Urteile gegen Leyla Yunus und Arif Yunusov schockieren mich. Ich kenne beide persönlich als wichtige Menschenrechtsverteidiger und prominente Vertreter der aserbaidschanischen Zivilgesellschaft, die unablässig für Ausgleich und Dialog eintreten. …“
Den genauen Wortlaut der Pressemitteilung finden Sie hier:

TOGO: DA Dez. 2014 zum internationalen Tag der Menschenrechte: FIACAT und die ACAT-Schweiz haben der Botschafterin von Togo bei den Vereinten Nationen in Genf, Frau Nakpa Polo, 7.500 Petitionsunterschriften überreicht. Über 800 Unterschriften stammen von Mitgliedern und Unterstützern der ACAT-Deutschland. In einem Gespräch konnten die Vertreter von ACAT und FIACAT der Botschafterin ihre Empfehlungen darlegen. Der Zeitpunkt dafür ist günstig, denn eine Revision des Strafgesetzbuchs und der Strafprozessordnung beschäftigt derzeit das togolesische Parlament. Die Botschafterin hat versichert, das Anliegen werde dem Staatspräsidenten und den zuständigen Justizbehörden weitergeleitet. Die Frage der Einführung eines Tatbestands der Folter sei für ihr Land von größter Bedeutung.

REPUBLIK KONGO: DA März 15: Karfreitagskampagne der ACAT-Schweiz
10.242 Personen haben die Petition an den Präsidenten der Republik Kongo mitgetragen, welche ihn auffordert, Maßnahmen gegen Folter, willkürliche Haft und die Überbelegung der Gefängnisse im Land zu treffen. 2108 Unterschriften konnte die ACAT-Deutschland beisteuern.
Bevor die Petitionsbogen per Post zugestellt wurden, hatte der Vorsitzende von ACAT-Kongo Gelegenheit, in Genf im Rahmen der Periodischen Überprüfung Kongos vor dem UN-Komitee gegen Folter mit dem Kabinettsvorsitzenden des Justizministers zu sprechen und ihn über die Kampagne zu informieren. In Genf haben ACAT-Kongo und die FIACAT einen umfassenden Bericht zur Menschenrechtslage eingereicht.
Bis jetzt liegt noch keine offizielle Antwort der Republik Kongo zur Kampagne vor. ACAT-Kongo hat versprochen, sich weiterhin darum zu bemühen, von den Behörden vor Ort eine Reaktion auf den Appell des ACAT-Netzwerks zu erhalten.


ACAT-intern:

arrow32pxACAT-Seminar in Münster, Akademie Franz Hitze Haus - 11. bis 12. Sept. 2015: „Tu den Mund auf für die Stummen (Spr 31,8) Für die Menschenrechte eintreten und ihre Verteidiger schützen“. Dazu laden wir Sie noch einmal herzlich ein. Allerdings sind alle Übernachtungsplätze ausgebucht.  

arrow32pxIm letzten Jahr unterstützte ACAT die Herausgabe der deutschen Übersetzung der Autobiografie von: Pater Michael Lapsley: „ Mit den Narben der Apartheid - Vom Kampf für die Freiheit zum Heilen traumatischer Erinnerungen“. Nun kommt er wieder nach Deutschland und spricht auf verschiedenen Veranstaltungen über seine Biografie und seine Arbeit.

 

Programm:

12. November 19:00, Berlin:
Evangelisches Zentrum,
Andachtsraum (Neubau 7. Etage),
Georgenkirchstraße 69

13. November 19:00, Cottbus:
Menschenrechtszentrum Cottbus,
Bautzener Str. 140

14. November 19:00, Hamburg:
SOAL-Bildungsforum
Große Bergstraße 154

16. November 19:00 Uhr, Hamburg:
Missionsakademie an der Universität Hamburg,
Rupertistraße 67

17. November 19:30, Lage (Kreis Lippe):
Wilhelm-Busch-Straße 7b

20. November 19:00, Frankfurt am Main:
Matthäusgemeinde,
Friedrich-Ebert-Anlage 33

21. November 19:00, Fulda:
Bonifatiushaus,
Haus der Weiterbildung der Diözese Fulda,
Neuenbergerstr. 3-5

22. November 16:00, Wesseling:
Rotarische Jugend,
Käthe-Kollwitz-Gymnasium,
Bogenstraße

23. November 19:00, München:
Hochschule für Philosophie (Auditorium),
Kaulbachstraße 31a

24. November 19:00, Wien:
Buchhandlung Herder,
Wollzeile 33

 


arrow32px13. Welttag gegen die Todesstrafe, 10. Oktober 2015
Die Weltkoalition gegen die Todesstrafe wird sich in diesem Jahr mit dem Thema: „Mit der Todesstrafe lässt sich der Drogenhandel nicht ausrotten“ beschäftigen. ACAT-Deutschland wird im Oktober eine Petition gegen die To­desstrafe veröffentlichen. http://www.worldcoalition.org/worldday.html

 

 

 

 


Denkt an die Gefangenen,
als ob ihr selbst mit ihnen im Gefängnis wärt.
Denkt an die Misshandelten,
als müsstet ihr ebenso leiden wie sie.

Hebr. 13,3

Was Sie tun können

 

gebetswache2015
gebetswache web

Nächtliche Gebetswache für Folteropfer

Die ACAT-Gruppe auf der Ruhrhalbinsel hält die Gebetswache seit Jahren in 2 Kirchen (kath. und evang.) und geht zu Fuß von der einen zur anderen. Deshalb teilt sie das Thema in 2 Teile auf, betet in jeder Kirche für 5 der 10 Folteropfer und lässt jeweils einen Unterstützerbrief schreiben. Nutzen Sie den angehängten Ablauf gern auch für Ihren Gottesdienst / Ihr Gebet.
 
Weitere Informationen hier.

Erfahrungen Ruhrhalbinsel Essen hier lesen


Ein Gespür für die Unterdrückten

Die Zeitschrift "Lebenslauf" (Bundesverlag, Witten) hat den bisherigen Lebensweg von
Magdalena Marx, der sehr eng mit dem Weg der ACAT Deutschland verknüpft ist, in einem eindruckvollen Artikel nachgezeichnet.


Filmhinweis
"Exodus - Der weite Weg"
Filmtipp

Der Film beschreibt die globale Dimension des Flüchtlings- und Migrationsthemas durch die Perspektiven der porträtierten Menschen aus vier Kontinenten über einen Zeitraum von zwei Jahren.
Ende März / Anfang April in ausgewählten Kinos.

Spielplan und Trailer: hier

 

Menschenrechte auf dem Rückzug

Bei der Tagung der Katholischen Akademie Schwerte in Zusammenarbeit mit der ACAT Deutschland (14. - 16.09.2018) wird das Thema Menschenrechte in Zeiten von Populismus und Extremismus beleuchtet. Einzelheiten des Programms entnehmen Sie bitte dem angehängten Flyer.
Anmeldung direkt bei der Katholischen Akademie Schwerte hier.


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