ACAT - Deutschland

Aktion der Christen für die Abschaffung der Folter - Action des Chrétiens pour l’Abolition de la Torture

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Mai 2015

Hoffnung ist nicht die Überzeugung,
dass etwas gut ausgeht,
sondern die Gewissheit,
dass etwas Sinn hat,
egal wie es ausgeht.

(Václav Havel)

Freigelassen:

 

Sri Lanka: Balendran Jeyakumari*
Menschenrechtler und Wahlbeobachter     
 
GB Oktober 2014 und Oktober 2014,
April 2015, DA April 2014

Sudan: Amin Mekki Medani
Präsident der sudanesischen Zivilgesellschaft 

GB Januar 2015
China: Li Tingting, Wu Rongrong, Zheng Churan, Wei Tingting und Wang Man Int.VS. 22.03.15

*Sie wurde gegen Zahlung einer Kaution von umgerechnet ca. 1420 € aus der Haft entlassen; ihr Pass wird einbehalten und sie muss sich zweimal im Monat bei der Polizei melden. „Frontline“ vermutet, dass Balendran Jeyakumari wegen ihres Einsatzes für die Untersuchung von Kriegsverbrechen und „Verschwindenlassen“ und ihrer führenden Rolle bei Demonstrationen während eines Besuches des britischen Premiers Cameron Ende 2013 zur Zielscheibe der Behörden geworden ist.

**Sie werden allerdings weiterhin polizeilich überwacht,  ihnen wurden Reisebeschränkungen auferlegt und  sie können jederzeit zu weiteren Verhören vorgeladen werden.


Dank sei Gott! – Gott sei Dank!



Weitere Entwicklung zu Dringlichkeitsaktionen und Gebetsblättern

BAHRAIN: Int.VS 08.10.14, 16.10.14 und 4.11.14 und ACAT-Aktuell Dez. 2014, Nabeel Rajab, Leiter des Menschenrechtszen­trums, Bahrain: Im Berufungsverfahren vor dem Berufungsgericht wurde die Aufhebung des Reiseverbotes aufrechterhalten. Nun wurde er wieder verhaftet und zu einer Haftstrafe verurteilt. (Quelle: OMCT)

ASERBAIDSCHAN: Int. VS vom 21.8.2014 und DA Sept. 2014: Zwischenzeitlich wurden Rasul Jafarov zu 6½ Jahren und Intigam Aliyev zu 7½ Jahren Gefängnis für ihre Menschenrechtsarbeit verurteilt. OMCT fordert, dass die Verurteilung der Menschenrechtsverteidiger sofort aufgehoben und sie bedingungslos freigelassen werden, da sich die Verurteilungen aufgrund frei erfundener Anschuldigungen erfolgt sind. Ebenfalls wird die sofortige Freilassung von Leyla Yunus, Arif Yunusov, Anar Mammadli und Hilal Mammadov, für die wir uns auch in unserer Dringlichkeitsaktion Mai 2015 einsetzen, gefordert.

BANGLADESCH: GB Dez. 2014: Mohammad Kamaruzzaman, stellvertretender Generalsekretär einer Oppositionspartei in Bangladesch, wur­de im Mai 2013 zum Tode verurteilt und nun am 11.April 2015 hingerichtet. (Quelle: ai)

OMAN: GB Jan. 2015: Der Menschenrechtler Saeed Jaddad wurde im März zu einer 1-jährigen Gefängnisstrafe sowie einer Geldstrafe verurteilt. Wenige Tage vorher wurde er bereits zu einer dreijährigen Freiheitsstrafe, die mit seinen Forderungen nach politischen und sozialen Reformen im Zusammenhang steht, verurteilt.     (Quelle: ai)

SAUDI-ARABIEN: DA Febr. 2015: OMCT wurde von zuverlässigen Quellen über die Misshandlung und Schikanierungen von Walid Abu al-Khair, den Rechtsanwalt von Raif Badawi, informiert. Auch während seiner Haft setzt sich der Menschenrechtsanwalt Walid Abu al-Khair für die Achtung der Rechte der Häftlinge im Gefängnis ein.

USBEKISTAN: DA 15/2011 und 2/2012; Int.VS 30.11.11 und GB Oktober 2012: Der Menschenrechtler Azam Formonov wurde wenige Tage vor seiner Entlassung in ein anderes Gefängnis verlegt. Seine Frau wurde darüber informiert, dass wegen angeblicher „Verletzung der Gefängnisregeln“ ein neues Verfahren gegen ihn ansteht. (Quelle: OMCT)

Flüchtlingstragödie auf dem Mittelmeer
In einem Schreiben an die Vertreter der evangelischen und katholischen Kirchen sowie an die Bundesregierung drückten wir unsere große Trauer über die Toten aus.
„Angesichts der Flüchtlingskatastrophe auf dem Mittelmeer, mit wahrscheinlich über 1100 Toten in der letzten Woche, möchten wir Sie bitten, Zeichen zu setzen, um auf eine Änderung im Umgang mit Flüchtlingen hinzuwirken.
Die Kirchen müssen jetzt ein Zeichen setzen!
Wir müssen uns unmissverständlich auf die Seite der Flüchtlinge stellen und uns solidarisch mit ihnen erklären. Wir erkennen in ihnen nicht nur einen humanitären Auftrag für unsere ganze Gesellschaft sondern auch einen Anruf Gottes an unsere Zeit:
„Der Fremde, der sich bei euch aufhält, soll euch wie ein Einheimischer gelten, und du sollst ihn lieben wie dich selbst.“ (Lev. 19, 33.34)
"Liefere die Flüchtlinge nicht aus am Tag der Not! Denn er ist nahe, der Tag des Herrn, für alle Völker. Was Du getan hast, das tut man dir an; dein Tun fällt zurück auf dich selbst."Obadja 14b-15  
Wir stellen uns vor, dass am nächsten Sonntag in allen Gottesdiensten der Menschen gedacht wird, die auf so grausame Weise ums Leben gekommen sind. Auch ein Hirtenwort ist angebracht, in dem ein humaner Umgang mit diesen verzweifelten Menschen eingefordert wird.“
Gleichzeitig forderten wir Politiker auf, mit einem Verzicht auf Abschiebungen von Bootsflüchtlingen nach Italien ein sichtbares Zeichen zu setzen.
So hätte die Odyssee dieser Menschen ein Ende.
Bisher erhielten wir schon einige Reaktionen, unter anderen eine Antwort von Bischof Genn mit einem Hinweis auf die Pressemitteilung: „Bischof Genn übt scharfe Kritik an europäischer Flüchtlingspolitik
http://www.bistum-muenster.de/index.php?myELEMENT=308220.
Bereits mit unserer Dringlichkeitsaktion September 2008 "Stoppt das Sterben!" unterstützten wir eine Kampagne von Pro Asyl und machten auf die Flüchtlingstragödien an den Außengrenzen der Europäischen Union aufmerksam. Auch die laufenden Kampagnen von Pro Asyl unterstützen wir. https://www.proasyl.de/index.php?id=1916

 

 

 

 


ACAT-intern:

arrow32pxDeutscher Evangelischer Kirchentag 2015 vom 3. - 7. Juni in Stuttgart
Besuchen Sie uns, nehmen Sie teil, machen Sie mit!!
04. - 06.06. jeweils 10:30 - 18:30 Uhr, ACAT auf dem Markt der Möglichkeiten, Stand-Nr.: ZH8-E05
05.06.15 um 21 Uhr, Lutherkirche Bad Cannstatt, Politisches Nachtgebet mit dem Ratsvorsitzenden der EKD, Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm.
                                                                                     

arrow32pxVersand per E-Mail: Viele Mitglieder erhalten die Monatssendung ausschließlich per E-Mail. Dies erspart uns Druck- und Portokosten. Sie haben den Vorteil, dass die unterschriftsreifen Briefe an ihrem Rechner bearbeitet werden können.Vorlagen zuGebetskärtchen, die von unserem Vorstandsmitglied Frau Marlise Morgenschweis monatlich erstellt werden und Gottesdienstvorschläge können per Mail an Sie versandt werden. Wenn Sie daran Interesse haben, melden Sie sich bitte, damit wir Sie in unseren Mail-Verteiler aufnehmen können.

 
arrow32pxKarfreitagskampagne 2015:Unterschriftenaktion Republik Kongo DA März 2014: Wir danken Ihnen herzlich für die Unterstützung dieser Aktion. 2108 Unterschriftenkonnten wir an ACAT-Schweiz weiterleiten.


arrow32pxWer kennt sich mit Pressearbeit aus? Wir suchen eine/n neue/n Pressesprecher/in. Bitte melden Sie sich in unserem Büro, wenn Sie sich diese Aufgabe zutrauen.

 

arrow32px26. Juni - internationaler Tag zur Unterstützung der Folteropfer: Die diesjährige Nächtliche Gebetswache findet am Freitag, dem 26.6., statt. Thema ist der Mensch in seiner erhabenen Schönheit als Abbild Gottes, der aber auch die Menschlichkeit durch Gewalt an seinesgleichen zerstören kann. „Was ist der Mensch?“
Der triumphierende, gottähnliche Mensch aus dem Psalm 8.5 ff findet sein Echo im Gott des Evangeliums, der zum Menschen wird bis in den Tod: „Seht, da ist der Mensch!“ (Joh 19,5).
Ab dem 4. Mai wird die Homepage: www.naechtlichegebetswache.com wieder mit Materialien für die Gebetsnacht und für die persönliche und die Gruppenanmeldung zum Gebet aktiviert sein.

 

arrow32pxPapst verurteilt Todesstrafe
In einer Zeit, in der die Anzahl von Hinrichtungen besonders in Pakistan, Indien, Saudi-Arabien, Indonesien wieder sehr stark ansteigen oder aber ein bisher bestehendes Moratorium zur Aussetzung der Todesstrafe aufgehoben wird, möchten wir auf diesen Brief hinweisen: „Heutzutage ist die Todesstrafe nicht zulässig, egal wie schwer das Verbrechen", schrieb Papst Franziskus in einem Brief an die Internationale Kommission gegen die Todesstrafe, deren Vertreter bei ihm zur Audienz waren. Franziskus legte mit seinem Schreiben die offizielle Position der Katholischen Kirche zur Todesstrafe dar. Exekutionen würden den Opfern keine Gerechtigkeit widerfahren lassen, sondern lediglich eine Kultur der Rachsucht fördern. Franziskus sprach offenbar mit Blick auf die USA auch darüber, dass in manchen Ländern über humanere Exekutionsmethoden diskutiert wird. „Es gibt keine menschenwürdige Art, jemanden anderen zu töten“, schrieb er dazu. Auch lebenslange Haft hatte der Papst bereits früher als nicht zu rechtfertigende Bestrafung verurteilt. „Sie nimmt den Häftlingen nicht nur ihre Freiheit, sondern auch die Hoffnung.“ Quelle: http://www.deutschlandradiokultur.de/papst-verurteilt-todesstrafe.265.de.html?drn:news_id=464548

 

 

 


 

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Denkt an die Gefangenen,

als ob ihr selbst mit ihnen im Gefängnis wärt.
Denkt an die Misshandelten,
als müsstet ihr ebenso leiden wie sie.

Hebr. 13,3

Was Sie tun können

 

Trauer um Magdalena Marx

 Uns erreichte die traurige Nachricht, dass die Gründungsvorsitzende der ACAT Deutschland, Magdalena Marx, am Sonntag, dem 28. Juni 2020, verstorben ist.

Mit ihrem Tod verlieren wir eine Persönlichkeit, die unseren Verein vom Beginn bis heute geprägt hat.
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Herbst-Tagung

"Christliches Menschenrechtsengagement im digitalen Zeitalter"

Tagung mit ACAT Deutschland e.V. in der Katholischen Akademie Schwerte vom 25.- 27. September 2020. (weiterlesen)


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Nächtliche Gebetswache für Folteropfer 25./26. Juni

Informationen zur internationalen Kampagne: hier.

Einen exemplarischen Ablaufplan für die Nächtliche Gebetswache, erstellt von der Essener Gruppe, finden sie hier.