ACAT - Deutschland

Aktion der Christen für die Abschaffung der Folter - Action des Chrétiens pour l’Abolition de la Torture

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April 2015

Hoffnung ist nicht die Überzeugung,
dass etwas gut ausgeht,
sondern die Gewissheit,
dass etwas Sinn hat,
egal wie es ausgeht.

(Václav Havel)

Freigelassen:

 

Aserbaidschan: Bashir Suleymani
Menschenrechtler und Wahlbeobachter   
   
Int.VS. 21.08.2014
DA Sept. 2014

Mauretanien: Dr. Saad Louleyd
IRA-Sprecher

DA Januar 2015

 

Dank sei Gott! – Gott sei Dank!



„Sehe ich die Zeichen von Ostern …, oder noch immer die lange Prozession des Karfreitags, in der die Last des Kreuzes die Gewissheit der Auferstehung zu verdunkeln scheint? … Es gibt noch tausend Gründe, zu leben und die Arbeit und den Kampf um den Aufbau des Reiches Gottes fortzusetzen; es verbleibt noch viel Zeit, um die Bedingungen für das ersehnte Ostern zu schaffen.“
Dom Helder Camara, ehemals Erzbischof von Recife/Brasilien.

Wir wünschen Ihnen immer wieder neu österliche Erfahrungen.

Im Namen des Vorstandes
Wolfgang Bentrup

 

 

Weitere Entwicklung zu Dringlichkeitsaktionen und Gebetsblättern

ÄGYPTEN: Int.VS 01.12.13; 14.01.14; 03.04.14 und 12.06.14; GB Jan. 2014 sowie ACAT-Aktuell April und Oktober 2014: Wegen des Anführens eines "nicht genehmigten Protests" vor dem Parlament im November 2013 wurde Alaa Abd El Fattah am 23. Februar 2015 zu einer fünfjährigen Haftstrafe verurteilt. (Quelle: ai)

SYRIEN: Int.VS: 9.12.11; 1.5.12; GB Sept. 12 und ACAT-Aktuell Juni 12 und Dez. 2014: Seit 2012 ist Mazen Darwish Journalist und Menschenrechtler, in verschiedenen Gefängnissen in Syrien inhaftiert. Er hatte zuvor auf das Schicksal verschwundener Blogger und Journalisten aufmerksam gemacht. Die UN hat den Fall damals als „staatliches Verschwindenlassen“ eingestuft. Der für den 25.3. anberaumte  Verhandlungstermin wurde wiederum, wie schon viele Male, verschoben.Seine Frau reist Ende der Woche nach Rangun. M. Darwish bekommt dort den World-Press-Freedom-Hero-Preis des International Press Institute. Sie soll ihn stellvertretend entgegennehmen. „Wir sind total  von der Öffentlichkeit abhängig. Es ist fast die einzige Möglichkeit, die wir noch haben, um Druck zu machen. (Quelle: aus einem Interview mit Ehefrau Yara Bader in taz vom 24.3.2015)

PAKISTAN: GB Dez. 2010 und Nov. 2014; ACAT-Aktuell  Febr. und  Nov. 2011 und ACAT-Aktuell Januar 2014: Paris hat die in Pakistan zum Tod verurteilte Christin Asia Bibi am 17.3. zur Ehrenbürgerin ernannt. Sie befindet sich immer noch wegen an­geblicher Blasphemie in einer abgesonderten Zelle eines pakistanischen Gefängnisses. Nach der Beendigung des Hinrichtungsmoratoriums steigt die Anzahl der Hinrichtungen. Anscheinend hat das pakistanische Innenministerium am 10. März die Provinzbehörden angewiesen die Todesurteile, bei denen die Gnadengesuche abgelehnt worden sind, zu vollstrecken. 

USA: GB März 2015: Ein texanisches Berufungsgericht hat die am 5. März angesetzte Hinrichtung von Rodney Reed ausgesetzt, da seine Rechtsbeistände geltend machen konnten, dass sie „über neu erworbene Beweismittel … verfügen, die seine Behauptung stützt, unschuldig zu sein... und dass die Staatsanwaltschaft falsche, irreführende und wissenschaftlich nicht haltbare Beweise vorgelegt hat, die sein Recht auf ein faires Verfahren verletzen.“ Einer der Gutachter kam zu dem Ergebnis, „dass es auf Grundlage der forensischen Beweise aus medizinischer Sicht an Sicherheit grenzt, dass Mister Reed für ein Verbrechen hingerichtet werden soll, das er nicht begangen hat."  (Quelle: ai)

MAURETANIEN: DA Jan. 2015: Biram Abeid und die noch in Haft verbliebenen Menschenrechtsverteidiger benötigen weiter unsere Unterstützung. Wir möchten Sie daher auf den Online-Appell der Gesellschaft für bedrohte Völker an UN-General­sekretär Ban Ki-Moon hinweisen: www.gfbv.de/inhaltsDok.php?id=2863

IRAN: GB Okt. 2014 ACAT-Aktuell März 2015: Der 22-jährige Saman Naseem wurde nicht hingerichtet, er wird vermutlich im Gefängnis von Zanjan im Nordwesten des Iran in Einzelhaft gehalten. Er war wegen Straftaten zum Tode verurteilt worden, die er im Alter von 17 Jahren begangen haben soll. Seine Hinrichtung war ursprünglich für den 19. Februar angesetzt und könnte nach wie vor jederzeit vollzogen werden. (Quelle u.a. ai)

 
ACAT-intern:

arrow32pxKarfreitagskampagne 2015: Unterschriftenaktion Kongo DA März 2014: Über 1000 Unterschriften sind bis jetzt in der Geschäftsstelle eingegangen. Wir danken Ihnen herzlich für Ihr Engagement und werden die bis zum 7.4. eingegangenen Unterschriften zur ACAT-Schweiz weiterleiten.

                                                                                     

arrow32pxDeutscher Evangelischer Kirchentag 2015 vom 3. - 7. Juni in Stuttgart
ACAT wird auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag 2015 einen Stand auf dem Markt der Möglichkeiten (MdM) haben. Dort wird ein Team von ACAT Mitgliedern aus Baden-Württemberg,  mit Unterstützung aus dem Vorstand, die ACAT-Arbeit vorstellen. Jeder Besucher darf sich gern zwanglos über unsere Anliegen informieren, zur Ruhe kommen, Gebetsanliegen aufgreifen oder sich auch an den aktuellen Dringlichkeitsaktionen beteiligen. Unsere Stand Nr.: ZH8-E05 (Zelthalle 8) auf dem MdM, der vom 4.-6. Juni jeweils von 10:30 bis 18:30 Uhr geöffnet hat.
Zusammen mit Amnesty International wird ACAT das Politische Nachtgebet am 5.6. um 21:00 Uhr in der Luther Kirche Stuttgart-Bad Cannstatt gestalten. Es steht unter dem Thema "Sinti, Roma, Minderheiten - sei solidarisch!". Die Predigt dieses Gottesdienstes wird Heinrich Bedford-Strohm halten, EKD Ratsvorsitzender und Ev. Bischof von Bayern. Betroffene kommen zu Wort; die Generalsekretärin von AI Deutschland Selmin Caliskan, Wolfgang Bentrup, Vorsitzender der ACAT Deutschland, und andere werden eingebunden sein; die musikalische Gestaltung hat die Gruppe Habakuk übernommen.
Sie sind natürlich herzlich eingeladen zu beiden "Ereignissen", schauen sie einfach vorbei, nehmen Sie teil, wir freuen uns auf Sie!!

 
arrow32pxInstitut für Menschenrechte: Pressemitteilung vom 12.3.2015
„Die Koalitionsfraktionen haben sich heute auf eine gesetzliche Grundlage für das Deutsche Institut für Menschenrechte geeinigt. Dazu erklärt das Deutsche Institut für Menschenrechte: "Wir freuen uns, dass sich die Koalitionsfraktionen auf eine gesetzliche Grundlage für das Deutsche Institut für  Menschenrechte geeinigt haben. Damit bekennt sich die Koalition ausdrücklich zur Unabhängigkeit der Nationalen Menschenrechtsinstitution Deutschlands. Nun hat Deutschland die Chance, den A-Status des Instituts (mit Rede- und Mitwirkungsrechten bei den UN-Menschenrechtsgremien, Anm. ACAT) zu erhalten. Wir wünschen uns, dass die gesetzliche Grundlage möglichst von allen Abgeordneten getragen wird - wie dies bei dem Bundestagsbeschluss zur Gründung des Instituts im Jahr 2000 der Fall war."


arrow32pxAntifolterkomitee CPT: 25 Jahre Verhütung von Misshandlung und Folter
Welche Herausforderungen bestehen bei der Verbesserung der Verhütung von Misshandlung und Folter?
Das Antifolterkomitee des Europarates veranstaltete am 2.3. in Straßburg eine internationale Konferenz. Auf dieser sollten die Herausforderungen bei der Verhütung von Misshandlung und Folter erörtert werden und Bilanz über die Arbeit der letzten 25 Jahre gezogen werden.
Europa ist nach Worten des Generalsekretärs des Europarates, Thorbjørn Jagland, noch nicht frei von Folter. Die Bekämpfung von Straflosigkeit bei Misshandlungen durch die Polizei und in Gefängnissen – ein zentrales Problem in vielen Ländern – ist eins der Diskussionsthemen. Weitere Themen sind die Gesundheitsversorgung in Gefängnissen, die Isolationshaft, die Behandlung von inhaftierten Jugendlichen sowie die Entwicklung neuer Normen für die Unterbringung in psychiatrischen Einrichtungen.
In 25 Jahren hat das CPT etwa 370 Besuche in 47 europäischen Staaten durchgeführt. Seine Delegationen haben mehr als 2.500 Polizeistationen und 1.100 Gefängnisse sowie rund 350 Hafteinrichtungen für Migranten sowie 400 psychiatrische Einrichtungen und Pflegeheime besucht.

(Quelle: u.a. http://www.coe.int/de/web/portal/-/anti-torture-committee-25-years-preventing-ill-treatment-and-torture )

 


 

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Denkt an die Gefangenen,

als ob ihr selbst mit ihnen im Gefängnis wärt.
Denkt an die Misshandelten,
als müsstet ihr ebenso leiden wie sie.

Hebr. 13,3

Was Sie tun können

 

Trauer um Magdalena Marx

 Uns erreichte die traurige Nachricht, dass die Gründungsvorsitzende der ACAT Deutschland, Magdalena Marx, am Sonntag, dem 28. Juni 2020, verstorben ist.

Mit ihrem Tod verlieren wir eine Persönlichkeit, die unseren Verein vom Beginn bis heute geprägt hat.
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Herbst-Tagung

"Christliches Menschenrechtsengagement im digitalen Zeitalter"

Tagung mit ACAT Deutschland e.V. in der Katholischen Akademie Schwerte vom 25.- 27. September 2020. (weiterlesen)


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Nächtliche Gebetswache für Folteropfer 25./26. Juni

Informationen zur internationalen Kampagne: hier.

Einen exemplarischen Ablaufplan für die Nächtliche Gebetswache, erstellt von der Essener Gruppe, finden sie hier.