ACAT - Deutschland

Aktion der Christen für die Abschaffung der Folter - Action des Chrétiens pour l’Abolition de la Torture

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ACAT-intern

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ACAT-Deutschland ist seit 2011 Mitglied der „World Coalition Against The Death Penalty“.
Die Weltweite Koalition gegen die Todesstrafe, der über 120 NGOs, Anwaltskammern, Gebietskörperschaf­ten und Gewerkschaften angehören, setzt sich für die vollständige Abschaffung von Todesurteilen und Hinrichtungen ein. http://www.worldcoalition.org/

Bei der laufenden Unterschriftenaktion zum weltweiten Moratorium gegen die Todesstrafe erreichten uns über 3000 Unterschriften. Sie können weiter Unterschriftenlisten an die Geschäfststelle weiterleiten.

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Spendenbescheinigungen für das Kalenderjahr 2011 werden nach dem 17. Februar gesondert versandt. Sollte jemand diese Bescheinigung vorher benötigen, bitten wir Sie, sich mit der Geschäftsstelle in Verbindung zu setzen.

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"Wege des Vertrauens" - Die Europäische Taize-Jugend sich traf zum Jahreswechsel in Berlin
Der Pilgerweg des Vertrauens führte viele tausend jugendliche Christen und Christinnen ins vereinte Berlin.
Praktisch alle Gemeinden beider Kirchen hießen die jungen Menschen aus ca. 20 Nationen willkommen und nutzten diese Gelegenheit einander kennen zu lernen, zu beten und zu singen.
Die ACAT-Gruppe Berlin hatten, unterstützt von K.Rehfuß, Hildesheim, an 3 Tagen die Möglichkeit mit Pilgern aus u.a. Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Spanien, Polen und Italien über das ACAT Anliegen ins Gespräch zu kommen. Jeden Tag kam es über einen anderen Impuls zu einem offenen und ernsthaften Austausch über Glauben und Erlebtes. Fürbittgebet und Singen begleiteten die ca.1-stündigen Gesprächsrunden. Viele Teilnehmer unterzeichneten die UN-Petition gegen die Todesstrafe, andere versicherten uns, in ihrer Gemeinde, in ihrem Land über die Menschenrechtsarbeit von ACAT zu berichten.
Unser Einsatz wurde durch ein erfrischend positives Echo der Jugendlichen belohnt. B. Paul und M. Fleischer


Sonstige Neuigkeiten:

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Am 11. Januar 2002, wurde das US-Gefangenenlager Guantánamo eröffnet. Dazu erklärt die Europaabgeordnete der Grünen-EFA-Fraktion und Vorsitzende des Menschenrechtsausschusses Barbara Lochbihler:
„Dass Obama jüngst auch aus wahltaktischen Erwägungen ein neues Anti-Terror-Gesetz unterzeichnet und damit dafür gesorgt hat, dass Guantánamo nicht geschlossen wird, ist äußerst bedauerlich.
Verbunden mit der Kritik an der US-Administration muss aber darauf hingewiesen werden, dass auch die europäischen Staaten unwillig sind, aus ihren Fehlern zu lernen und Konsequenzen zu ziehen. Schließlich waren sie aktiv daran beteiligt, das System Guantánamo aufzubauen. Mindestens Polen, Bulgarien, Litauen und Rumänien waren in das CIA-Verschleppungssystem eingebunden.
Auch die Rolle Deutschlands im „Krieg gegen den Terror“ ist weiterhin ungeklärt. Vieles spricht dafür, dass deutsche Geheimdienste und Polizeibehörden daran beteiligt waren, mutmaßliche Terroristen widerrechtlich zu verhaften. Auf jeden Fall haben sie bei der Weitergabe von Informationen eng mit der CIA zusammengearbeitet und sich somit der Beihilfe zur Folter schuldig gemacht.
So wichtig die Forderung nach Schließung von Guantánamo ist, bleibt sie doch nur ein Lippenbekenntnis, solange die Europäer ihre eigene Verstrickung in das System der illegalen Flüge und geheimen CIA-Gefängnisse nicht aufklären. Die EU-Mitglieder haben hier noch einige Rechnungen offen.“

arrow32pxDie Bundesregierung begrüßt die Abschaffung der Todesstrafe in der Mongolei. Der Beschluss des mongolischen Parlaments sei aus Sicht der Bundesregierung "eine sehr erfreuliche Mitteilung". Damit nehme die Mongolei "eine Vorreiterrolle in Asien" ein. Andere Staaten seien aufgerufen, diesem Beispiel zu folgen. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte die Mongolei im vergangenen Oktober besucht und vor dem mongolischen Parlament unter anderem für die Abschaffung der Todesstrafe geworben.

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In Japan wurde 2011 zum ersten Mal seit 19 Jahren kein Todesurteil vollstreckt. Hierzu erklärte Markus Löning am 11.01.12: "Ich freue mich, dass Japan im Jahr 2011 niemanden hingerichtet hat. Das ist ein ermutigendes Zeichen! Ich hoffe, dass auch in diesem Jahr niemand hingerichtet wird.“
In japanischen Gefängnissen sitzen derzeit mehr als 120 zur Todesstrafe verurteilte Häftlinge ein, darunter manche seit über 30 Jahren. (Quelle: Auswärtiges Amt)


Denkt an die Gefangenen,
als ob ihr selbst mit ihnen im Gefängnis wärt.
Denkt an die Misshandelten,
als müsstet ihr ebenso leiden wie sie.

Hebr. 13,3

Was Sie tun können


Aktion Glockenzeichen

Zum 70. Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte ruft die ACAT dazu auf, ein weithin hörbares akustisches Signal mit einem einminütigem Glockenläuten zu setzen und dies ggf. mit einem geistlichen Impuls zu unterstützen. Lesen Sie dazu einen Brief des Geschäftsführenden ACAT Vorstandes und einen Vorschlag für den geistlichen Impuls.

- Download des Briefes
- Download des Vorschlages

 

Menschenrechte auf dem Rückzug

Titelbild Seminar

Bei der Tagung der Katholischen Akademie Schwerte in Zusammenarbeit mit der ACAT Deutschland (14. - 16.09.2018) wird das Thema Menschenrechte in Zeiten von Populismus und Extremismus beleuchtet. Einzelheiten des Programms entnehmen Sie bitte dem angehängten Flyer.

Seminarbericht in ACAT Aktuell 10/2018

 

gebetswache2015
gebetswache web

Nächtliche Gebetswache für Folteropfer

Die ACAT-Gruppe auf der Ruhrhalbinsel hält die Gebetswache seit Jahren in 2 Kirchen (kath. und evang.) und geht zu Fuß von der einen zur anderen. Deshalb teilt sie das Thema in 2 Teile auf, betet in jeder Kirche für 5 der 10 Folteropfer und lässt jeweils einen Unterstützerbrief schreiben. Nutzen Sie den angehängten Ablauf gern auch für Ihren Gottesdienst / Ihr Gebet.
 
Weitere Informationen hier.

Erfahrungen Ruhrhalbinsel Essen hier lesen


Ein Gespür für die Unterdrückten

Die Zeitschrift "Lebenslauf" (Bundesverlag, Witten) hat den bisherigen Lebensweg von
Magdalena Marx, der sehr eng mit dem Weg der ACAT Deutschland verknüpft ist, in einem eindruckvollen Artikel nachgezeichnet.


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