ACAT - Deutschland

Aktion der Christen für die Abschaffung der Folter - Action des Chrétiens pour l’Abolition de la Torture

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ACAT-intern

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Katholikentag in Mannheim:
ACAT war auf dem Mannheimer Katholikentag in bewährter Kooperation mit Amnesty International mit Stand vertreten. Unter der Überschrift: "Christen für eine Welt ohne Folter" wurde eingeladen, Briefe zu schreiben und mit Unterschriften für Betroffene in Sri Lanka und Dschibuti einzutreten. Zwei ansprechende Holzsilhouetten haben zur Fürbitte eingeladen. Standbesucher sind über das vielfältige Engagement von ACAT informiert worden. Viele haben von der bevorstehenden Nächtlichen Gebetswache erfahren. Häufiger war der Satz: "Gut, dass es Euch gibt!", zu hören, doch ist dies kaum mit konkretem Beitrittsinteresse verbunden gewesen. Das ist klar: Die christlich geprägte Menschenrechtsarbeit von ACAT hat auch so manchen, der vorher nichts von ihr wusste, angesprochen. Frank Boungard

 


Sonstige Neuigkeiten:

arrow32pxAntwort des Botschafters der Republik Dschibuti bezüglich DA (10/12:
Mohamed Ahmed)
Viele Mitglieder erhielten eine Antwort des Botschafters, in dem wir allerdings kaum etwas zur Situation des Gefangenen erfahren. Wir werden den Brief noch genauer kommentieren und die Entwicklung des Falles aufmerksam verfolgen.

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Aus der FIACAT
Das internationale Seminar und die Delegiertenversammlung der FIACAT findet in der Zeit vom 17. bis 22. Juni in Brüssel statt. Als Vertreter der ACAT-Deutschland nehmen Wolfgang Bentrup, Dr. Bernadette Jung und Annegret Hutzenlaub teil.
Das Seminar befasst sich mit dem Thema: „Unterschiedliche Sichtweisen auf das Thema Menschenwürde – welche Beiträge können Christen dazu leisten?“ Vorgesehene Referate sind: Laizistische Sichtweise auf die Menschenwürde/ Muslimische Sicht auf die Menschenwürde / Christliche Sichtweise auf die Menschenwürde …
Neben den Referaten gibt es Gelegenheit zum Kennenlernen und zum Austausch. Von Mittwoch bis Freitag tagt der Internationale Rat. Es findet die Wahl statt und verschiedene Eingaben der FIACAT werden zur Abstimmung vorgelegt, darunter der Rechenschaftsbericht, eine neue Charta der FIACAT sowie eine Charta zur Koordinierung der Zusammenarbeit und internationalen Vertretung der ACATs.

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Die Diskussion um die Todesstrafe in den USA ist neu entfacht
Erstmalig in der Geschichte der US-Justiz ist der Beweis erbracht, dass ein Unschuldiger hingerichtet wurde. Das heizt die Diskussion über die Todesstrafe erneut an. Es ist ein Fall, der Justizgeschichte schreiben könnte: Nach sechs Jahren penibler Recherche sind Professor James Liebman und ein Team seiner Studenten von der Columbia University in New York überzeugt, dass 1989 in Texas ein Unschuldiger mit der Giftspritze hinge­rich­tet wurde.

Richard Dieter, der Direktor des Death Penalty Information Center in Washington, sagte dem Onlinemagazin Huffington Post: "Wir hatten bisher keinen Fall, bei dem jeder zustimmen musste, dass ein Unschuldiger hinge­rich­tet wurde. Aber diese Untersuchung hat ein solches Gewicht, dass wir nach meiner Ansicht sagen können, ein besserer Beweis lässt sich nicht erbringen."

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Japan: Wiederaufnahme von Hinrichtungen nach zweijähriger Unterbrechung
Am 5. April 2012 wurden in Japan drei zum Tode Verurteilte gehängt. Diese Hinrichtungen bedeuten das Ende eines 20-monatigen de facto Moratoriums. Die Wiederaufnahme von Hinrichtungen gibt wenig Hoffnung auf die Er­öffnung einer Debatte zu diesem Thema in einem Land, in welchem Exekutionen von einem großen Geheimnis umgeben sind. Nach Bewilligung dieser drei Hinrichtungen sagte der im Januar 2012 ernannte Justizminister Toshio Ogawa vor der Presse, „er habe damit seine gesetzliche Pflicht als Justizminister erfüllt“. Toshio Ogawa gab auch bekannt, dass sich noch 132 zum Tode Verurteilte in japanischen Gefängnissen befinden.

(Quelle: ACAT-News Schweiz Mai 2012)

arrow32pxBuchtipp
Neu erschienen ist der 1. Band des Grundkurs Menschenrechte zur „Allgemeinen Erklärung der Men­schen­rech­te“ (AEMR) mit Kommentaren und Anregungen für die politische Bildung. Die Autoren Otto Böhm und Doris Katheder bearbeiten in sehr lesbaren Artikeln ausführlich die ersten 5 der 30 Artikel, wobei für die Unter­stützer der ACAT vor allem der Artikel 5 bedeutsam ist. (Echter-Verlag, 2012 – ISBN 978-3-429-03503-7)






Denkt an die Gefangenen,
als ob ihr selbst mit ihnen im Gefängnis wärt.
Denkt an die Misshandelten,
als müsstet ihr ebenso leiden wie sie.

Hebr. 13,3

Was Sie tun können

 

gebetswache2015
gebetswache web

Nächtliche Gebetswache für Folteropfer

Die ACAT-Gruppe auf der Ruhrhalbinsel hält die Gebetswache seit Jahren in 2 Kirchen (kath. und evang.) und geht zu Fuß von der einen zur anderen. Deshalb teilt sie das Thema in 2 Teile auf, betet in jeder Kirche für 5 der 10 Folteropfer und lässt jeweils einen Unterstützerbrief schreiben. Nutzen Sie den angehängten Ablauf gern auch für Ihren Gottesdienst / Ihr Gebet.
 
Weitere Informationen hier.

Erfahrungen Ruhrhalbinsel Essen hier lesen


Ein Gespür für die Unterdrückten

Die Zeitschrift "Lebenslauf" (Bundesverlag, Witten) hat den bisherigen Lebensweg von
Magdalena Marx, der sehr eng mit dem Weg der ACAT Deutschland verknüpft ist, in einem eindruckvollen Artikel nachgezeichnet.


Filmhinweis
"Exodus - Der weite Weg"
Filmtipp

Der Film beschreibt die globale Dimension des Flüchtlings- und Migrationsthemas durch die Perspektiven der porträtierten Menschen aus vier Kontinenten über einen Zeitraum von zwei Jahren.
Ende März / Anfang April in ausgewählten Kinos.

Spielplan und Trailer: hier

 

Menschenrechte auf dem Rückzug

Bei der Tagung der Katholischen Akademie Schwerte in Zusammenarbeit mit der ACAT Deutschland (14. - 16.09.2018) wird das Thema Menschenrechte in Zeiten von Populismus und Extremismus beleuchtet. Einzelheiten des Programms entnehmen Sie bitte dem angehängten Flyer.
Anmeldung direkt bei der Katholischen Akademie Schwerte hier.


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